Reinhard Mey - Das Meer
Die Musik habich von einer Kassette aufgenommen: "Reinhard Mey BALLADEN"
Das Video hab ich selbst geschnitten. Fast alles nur Amateurfilmchen aus youtube.
Arbeitszeit: Ein langweiliger Sonntag.
lyrics:
Der Wind hat gedreht, und die Flut kommt herein,
Dunkelgrau mit einem silbrigen Schein,
Und über die Mole, da fliegt schon die Gischt,
Wenn die Welle aufläuft und die Brise auffrischt.
Mit einem Mal füll'n sich die Priele im Sand,
Und über den kahlen, verlassenen Strand
T,eibt der Wind trock'ne Algen und Schaum vor sich her.
Es ist da, das gewaltige, ewige Meer.
Auf hellem Türkis tanzen glitzernde Lichter,
Auf teerschwarzer Brandung weiß schäumende Wut.
Es hat tausend Farben und tausend Gesichte,
Im ewigen Wechsel von Ebbe und Flut.
Erfüllt von Geschichten aus uralten Tagen,
Beladen mit Spuk und Spökenkiekerei'n,
Umwoben von Märchen, Legenden und Sagen.
Wieviele Geheimnisse schließt es wohl ein?
Wie vielen bedeutet es Leben und Brot?
Ein paar starke Arme, ein Netz und ein Boot,
Das braucht's, damit keiner, je Not leiden muß,
Das Meer schenkt uns Nahrung im Überfluß.
Wie vielen bedeutet es Arbeit und Lohn,
Handwerk überliefert vom Vater zum Sohn,
Wie viele Seeleute haben ihr Geschick
Auf Gedeih und Verderb mit dem Meer verstrickt?
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Wieviele Boote und Schiffe mag es wohl tragen,
Zu dieser Stunde auf dem Erdenrund?
Und wieviele schlafen, von Stürmen zerschlagen,
Mit Schätzen beladen tief auf seinem Grund?
Es ist Kommen und Gehn, es ist Nehmen und Geben,
Und wie die Gezeiten, unstet wie der Wind.
Es ist zärtlich nd grausam, ist Tod und ist Leben.
Und es läßt uns erahnen, wie winzig wir sind.
Wir bringen ihm einen erbärmlichen Dank.
Die Pflanzen zerstört und das Seegetier krank,
Was da kreuchte und fleuchte verendet im Teer,
Wir, verseuchen das Meer und mißhandeln es schwer.
Die Ufer verpestet und übel schimpfiert,
Von Zimmervermietern zubetoniert,
Von Pissbuden und Imbißständen gesäumt,
Doch es kommt ein. Flut, die das alles wegräumt!
Und tobend und tosend schlägt es an die Klippe.
Mit ungebrochener Urgewalt,
Ich schmecke den salzigen Staub auf den Lippen,
Nein, das Meer das ergibt sich uns wohl nicht so bald!
Wie wir es vergiften, mißachten und schänden,
Wir stören nicht lange sein Gleichgewicht.
Es wird uns nur abschütteln von seinen Stränden,
Wir brauchen das Meer doch das Meer braucht uns nicht!
Channel: Music
Uploaded: January 14, 2007 at 4:57 pm
Author: Jean56k
Length: 03:47
Rating: 4.81
Views: 73342
Tags: bay das meer Mey pollution Reinhard sea storm tsunami watch
Video Comments
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xXFahrenheit451Xx (October 1, 2008 at 8:02 pm)
sollten mehr leute sehen, dieses video!
mey findet immer die richtige mischung aus treffender kritik und humor,
Ernst und einer optimistischen Einstellung
zur Welt, die Hoffnung Gibt!!
Bubanst88 (September 25, 2008 at 10:29 pm)
super lied mit einem tollen video dazu, danke!
Killerking9 (September 25, 2008 at 8:10 am)
trotzdem 5*, weil es uns im Erdkundeunterricht weitergebracht hat :) ^^
Killerking9 (September 25, 2008 at 8:08 am)
naja das lied is solalala ^^ vlg Timmaeh^^ :)
Lippstadt2008 (September 24, 2008 at 10:16 am)
An derhaas
Ich liebe die Niederlande...
lieben Gruß
ArminCF (September 20, 2008 at 1:45 am)
Super Text hör das Lied wirklich gerne!!!!
Nobody3311 (September 15, 2008 at 10:13 pm)
ein wirklich gutes lied gefällt mir richtig gut
smokemike75 (September 12, 2008 at 11:35 am)
danke
AMBIGUITY1976 (August 21, 2008 at 12:45 pm)
Eines seiner besten Stücke finde ich.
kotze83 (August 14, 2008 at 10:29 pm)
ja nah am wasser aber das ist leben alles ansere ist nur stumpf, werd niemals erwachsen ... mach was draus.... willkommen auf dem raumschiff Erde.!... |
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